Mit digitalen Kassenbons lassen sich Belege einfach archivieren und Waren komfortabel umtauschen. Datenschutzbewusste sollten vorher aber genau hinschauen.
Ist letztendlich egal, weil sie v.A. an deinem Einkaufaprofil interessiert sind. Was wird gerne zusammengekauft, wie oft? Kauft die Person gerade Binden (also weiblich und menstruiert gerade?), dann schlagen wir ihr doch mal Schokolade vor, könnte ja Heißhunger haben.
Oh, die Person hat seit 3 Monaten keine Binden mehr gekauft? Schlagen wir doch mal Babynahrung vor...
Ist es sinnvoll sich einfach ein zweites Handy zu holen und da die ganzen BonusprogrammApps drauf installieren und dann mit einem Spam E-Mail-Konto verknüpfen ?
Die Kosten für das Handy und die möglicherweise notwendige SIM-Karte musst du halt mit deinen zu erwartenden Boni verrechnen. Ich glaube nicht, dass du genug Umsatz machst, um das Handy schönzurechnen.
Die Konzerne wollten wissen was du wann und wo kaufst, um genauere Vorhersagen zu erstellen und dich gezielter zum ausgeben von mehr Geld zu animieren. Dein Name und Wohnort ist interessant, aber die nehmen den Rest deiner Einkaufsdaten auch gerne ohne. Denn sie bekommen auch so raus wieviel du verdienst, welches Geschlecht du hast und welche Partei du wählst.
Ich hab auch mal überlegt, einfach ein älteres Smartphone dafür weiterzuverwenden, aber ich bezweifle einfach, dass es das wert ist.
Nicht zuletzt, weil man es eben doch benutzt und so der weiteren Enshittification eines ducking Lebensmitteleinkaufs Vorschub leistet.