Die Rechtspopulistin darf nicht bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten und muss eine Fußfessel tragen. Sie und ihre Partei hatten EU-Gelder unterschlagen.
Bekannt ist bisher, dass das Gericht mit sofortiger Wirkung die Strafe der befristeten Unwählbarkeit für politische Ämter verhängte. […] Diese Strafe ist in Frankreich gebräuchlich bei einer Verurteilung von Politikern wegen Korruption oder Untreue.
Können wir das auch haben? Und dann vielleicht auch mal Politiker wegen Korruption und Untreue anklagen und verurteilen, bitte?
Nur weil sie als Person nicht direkt gewählt wurde heißt das nicht dass sie nicht gewählt wurde. Die Ämtervergabe erfolgt auch auf EU-Ebene demokratisch. Man wählt halt Parteien und die Parteien wählen ihre Leute in Ämter.
Krass, dass man in Frankreich für Veruntreueung von Geldern von der Wahl ausgeschlossen werden kann, in Deutschland darf man aber wiederholt SS-Losungen und Holocaustrelativierungen von sich geben und das geht dann voll klar.
Mit Wehrhafter Demokratie hat das meiner Meinung nach relativ wenig zu tun. Sie wurde nicht verurteilt, weil sie Faschistin ist, sondern weil sie den Staat um Geld betrogen hat.