ÖPNV | Der Bismarckplatz an der Kapazitätsgrenze
ÖPNV | Der Bismarckplatz an der Kapazitätsgrenze
ÖPNV | Der Bismarckplatz an der Kapazitätsgrenze
Gestern habe ich die 60 Meter Variante der Rhein-Neckar-Tram auf dem Bismarckplatz in Heidelberg gesehen. 60 Meter, das bedeutet das der gesamte Straßenbahnsteig zu und der Platz in der Ost-West Achse weitgehend blockiert ist. Das die Menschen die den Platz von Ost nach West oder umgekehrt queren wollen, so lange die Straßenbahn hält an jeweils zum südlichen oder nördlichen Ende des Platzes gehen müssen, um die Bahn zu umrunden.
Das zeigt mir gerade im Weihnachtstrubel einmal mehr, dass der Bismarckplatz mit all den Funktionen mit welchen er vollgepackt ist, seine Kapazitätsgrenze erreicht hat und sich dringend etwas verändern muss, dass kosmetische Maßnahmen nicht mehr ausreichen, sondern das Konzept von Grund auf geändert werden muss. Schon ohne die langen neuen Straßenbahnen kommt es schon regelmäßig zum 'Straßenbahnstau' und damit zu entsprechenden Verzögerungen. Barrierearm oder gar Barrierefrei sind die Straßenbahnsteige am Bismarckplatz dabei nicht, den es gibt in beide Richtungen jeweils nur einen kleinen 'Alibibereich' der erhöht ist und so einen ebenerdigen Einstieg in jeweils eine der Türen der betreffenden Straßenbahn erlaubt.
Das soll sich nun nicht gegen die 60 Meter Variante der Rhein-Neckar-Tram richten. Wir benötigen unbedingt größere Kapazitäten im ÖPNV. Aber es soll aufzeigen das es eben nicht ausreicht längere Bahnen zu besorgen, sondern das man auch die Infrastruktur entsprechend anpassen und ausbauen muss. Barrierefreiheit sollte dabei Selbstverständlichkeit und nicht die 'Cherry on the top' sein.
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